Urbaner Holzbau mit sozialem Kern: Neubau Wohnkomplex in Kirchheim Teck
Mit dem Projekt „KiWi – Kirchheimer Wohnidee“ ist mitten im Steingau-Quartier in Kirchheim unter Teck ein zukunftsweisendes Mehrfamilienhaus entstanden, das gemeinschaftliches Wohnen und ressourcenschonendes Bauen vereint. Das Wohnprojekt richtet sich an Alleinstehende und Paare im Alter zwischen 55 und 70 Jahren, die bewusst nach einer Wohnform mit Gemeinschaftsanschluss gesucht haben, ohne dabei auf Rückzugsmöglichkeiten verzichten zu wollen. Jede der sieben Mietwohnungen bietet private Wohnqualität und ist individuell geschnitten – als 2- oder 3-Zimmer-Wohnung mit flexiblen Grundrissen. Gleichzeitig schaffen großzügige Gemeinschaftsflächen wie ein Gemeinschaftsraum mit offener Küche, eine Gartenterrasse, ein Gästezimmer mit eigenem Sanitärbereich im Erdgeschoss sowie eine Gemeinschaftsdachterrasse Räume für Begegnung, Austausch und Miteinander.
Gebaut wurde ein viergeschossiges Holzhaus mit einer klaren, kompakten Formensprache – ohne Erker oder gestalterische Spielereien. Der Entwurf blieb bewusst innerhalb des Baufensters und konzentrierte sich auf das Wesentliche: Nachhaltigkeit, Funktionalität und Wohnqualität. Neben dem Untergeschoss in Stahlbeton wurde das Gebäude mit drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss in Holzbauweise errichtet – inklusive sichtbarer Brettsperrholzdecken, Aufzugsschacht und Balkonen aus Brettsperr- und Brettschichtholz. Die Gebäudeabschlusswand wurde ebenfalls in massiver Brettsperrholzausführung realisiert. Die Fassade besteht aus rund 380 Kubikmetern Weißtanne und verleiht dem Haus eine warme, natürliche Ausstrahlung. Mit einer Bruttogrundfläche von 785 Quadratmetern bietet das Gebäude Raum für individuelles Wohnen und gemeinschaftliches Leben auf kompakter Fläche.
Besonders herausfordernd war die Lage der Baustelle im dichten, innerstädtischen Umfeld – doch hier konnte der moderne Holzbau seine Stärken voll ausspielen. Durch die Vorfertigung der Wand- und Fassadenelemente in der Werkhalle von müllerblaustein in Blaustein ließ sich das Gebäude innerhalb kürzester Zeit aufstellen. Die gesamte Montage dauerte – abgesehen von den Fassadenarbeiten – gerade einmal fünf Wochen. Das reduzierte nicht nur Bauzeit, Lärm und Verkehrsbelastung, sondern ermöglichte auch ein effizientes Arbeiten auf engstem Raum. Die von müllerblaustein ausgeführten Zimmerer- und Holzbauarbeiten umfassten neben der tragenden Konstruktion auch die Errichtung des Aufzugsschachts und der Balkone, sowie die Planung, Konstruktion und Montage der Fassade. Diese wurde nicht nur ästhetisch anspruchsvoll, sondern auch funktional und langlebig konzipiert – ein typisches Beispiel für konstruktive Fassadenarbeit mit hohem Anspruch. Als KfW-Effizienzhaus 55 setzt das Gebäude zudem ein starkes Zeichen für energiesparendes und zukunftsfähiges Bauen. Mit „KiWi“ ist ein Vorzeigeprojekt entstanden, das gemeinschaftliches Wohnen und ökologische Bauweise überzeugend zusammenbringt.

KONTAKT
Sie haben Fragen? Hier finden Sie Antworten!
Dominik Wowra
Leiter Vertrieb
WEITERE REFERENZEN
Sie möchten weitere Referenzen oder mehr Details zu unserer Arbeit? Gern.
- /// In Realisierung
Neubau Quartier am Rotweg: Zukunftsweisendes Wohnprojekt in Stuttgart-Zuffenhausen - /// In Realisierung
Zukunftsfähig gebaut: Neuer Wohnkomplex in der Urmelstraße in Augsburg
Von der Brandkatastrophe zur Blaupause – Neubau des Busdepots der Stuttgarter Straßenbahnen AG- /// In Realisierung
Ein „O“ für „U“ – der Neubau der Grundschule Taläcker
Neubau Schule Stockbrünnele in Böblingen
Schlüsselfertig in die Zukunft: Holzbau für Lern(t)räume







