• Außenansicht des Ökofen Werks, modernes Gebäude
  • Fassade des Ökofen Werks in Mickhausen, industrielle Architektur
  • Luftaufnahme des Ökofen Werks, Mickhausen, mit großen Produktionsflächen
  • Innenaufnahme des Ökofen Werkes in Mickhausen, detailreiche Ansicht der Konstruktion
  • Blick auf die Produktionshalle im Ökofen Werk Mickhausen
  • Weitwinkelansicht der Produktionshalle bei Ökofen Mickhausen
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Schlüsselfertiger Neubau Büro- und Produktionsgebäude ÖkoFEN in Mickhausen

Der Neubau der Lagerhalle 3 erfolgte in Fortsetzung der bereits vorhandenen Hallen 1 und 2. Parallel dazu entstanden neue Büro- und Verwaltungsräume auf der bestehenden Ladestation zwischen Halle 2 und 3. Die Lagerhalle wurde als eingeschossiges Gebäude der Gebäudeklasse 3 (Sonderbau) realisiert. Sie erstreckte sich über eine Fläche von 2.680 Quadratmetern (34 x 80 Meter) mit einer Firsthöhe von 13,40 Metern und einer Wandhöhe von 9,20 Metern. 

Als Tragwerk wurde eine über 34 Meter spannende filigrane unterspannte Bogenbinder-Konstruktion verwendet. Der Neubau erhielt ein Tonnendach – eine Dachform, die in der Baukunst selten ist, aber weltweit zu den ältesten Dachformen gehört. Die vier integrierten Lichtkuppeln (je 12 m) sorgen für eine ausreichend Tageslicht in der Halle. Des Weiteren wurde eine Rauch-Wärme-Abzugsanlage installiert. Die Bauform der Halle ist klassisch und einfach gestaltet – das Tonnendach wurde von den sanften waldreichen Hügeln der Region inspiriert. Darüber hinaus findet die lärchenverkleidete Fassade (Holzrahmenbau) ihr Vorbild in der ländlich geprägten umgebenden Bebauung des Ortes Mickhausen. Die Stützen der Lagerhalle wurden als Stahlbeton-Fertigteilstützen mit Köcherfundamenten ausgeführt. Die Bodenplatte ist stahlfaserbewehrt. 

Der Bürotrakt wurde mit einem Satteldach (Neigung: 5,7 Grad) versehen. Die Wände des Erdgeschosses wurden in Massivbauweise errichtet, während das Obergeschoss als Holzrahmenbau mit Brettsperrholzdecken umgesetzt wurde. Die Verwaltungsräume wurden besonders hell und warm gestaltet. Die Wände wurden mit Gipskarton verkleidet. Zudem wurden alle Räume mit Gipskartonlochdecken ausgestattet, um den Schallschutz zu verbessern. Oberlichter sorgen im Bürotrakt für ausreichend Tageslicht. 

Das Gebäude wurde nach den Anforderungen des Bauherrn geplant und errichtet. Bei der Auswahl der eingesetzten Materialien wurden die jeweiligen konstruktiven und gestalterischen Anforderungen berücksichtigt. Das Gebäude wurde als Passivhaus konzipiert und entspricht dem KfW-40-Standard. Die Beheizung erfolgt – wie auch bei den bisherigen Bestandsgebäuden – über eine Pelletheizung. Der Neubau erhielt hierfür eine eigene Heizzentrale. 

Das Projekt wurde in Rekordzeit (Bauzeit 1 Jahr) von müllerblaustein als Generalunternehmer schlüsselfertig an den Bauherrn übergeben. Besonders herausfordernd waren der Anbau an die bestehenden Gebäude sowie der Abbruch von Teilen des Bestandes im laufenden Betrieb, denn während der gesamten Bauphase mussten die Zufahrtsmöglichkeiten zu den bestehenden Hallen sichergestellt sowie der Zugang zu diesen gewährleistet werden.

 

HolzBauWerke
Nominierungen/ Auszeichnungen/Preise
Auftraggeber / BauherrÖkoFEN Heiztechnik GmbH
StandortSchelmenlohe 2, 86866 Mickhausen
ArchitektenArchitekturbüro Birkle, Schwabmünchen
Fertigstellung2022

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Dominik Wowra

Leiter Vertrieb

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