Events, News 18.08.2025

Holz als Motor für Klimaschutz, Wirtschaft und Baukultur: müllerblaustein beim Holztag Allgäu 2025

Am 12. August 2025 stand Kempten ganz im Zeichen des Holzes: Beim Holztag Allgäu 2025 im Kornhaus diskutierten Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Handwerk und Tourismus, wie Holz Klimaschutz, Baukultur, Wirtschaft und regionale Identität miteinander verbindet. 

Als Sponsoren waren wir von müllerblaustein HolzBauWerke gemeinsam mit Geiger Holzsystembau Wangen mittendrin – weil wir wissen, dass interdisziplinärer Austausch, neue Perspektiven und gemeinsames Anpacken die Basis für zukunftsfähige Baukultur bilden.

Schon zu Beginn wurde die Vielfalt der Allgäuer Holzbranche sichtbar: Waldbesitzer, Zimmereien, Sägewerke, Schreiner, Architekten, Ingenieure und Bildungseinrichtungen arbeiten eng verzahnt entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hugo Wirthensohn, Vorsitzender des Holzforums Allgäu, brachte es auf den Punkt: „Waldbauer, Zimmerer, Schreiner – wir sprechen und handeln miteinander. Genau diese Vernetzung macht das Allgäu stark.“

In der Keynote machte Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, renommierter Klimaforscher und Gründer der Initiative ‚Bauhaus Erde‘, deutlich, warum Holz der Werkstoff der Zukunft ist. Mit seinem Konzept der „Waldpumpe“ zeigt er, wie nachhaltig genutzte Wälder CO₂ binden und langlebige Holzgebäude den Klimaschutz direkt unterstützen – vom größten Klimasünder zum größten Klimahelden.

Rund 140.000 Hektar Wald – etwa 30 Prozent der Allgäuer Fläche – sind nicht nur Landschaftsbild, sondern auch wirtschaftliche Grundlage. Holz verbindet ökologische Verantwortung, ökonomische Stärke und Lebensqualität – sichtbar in Architektur, Handwerk und touristischen Angeboten.

In der Podiumsdiskussion wurde klar: Holz ist ein strategischer Zukunftsfaktor. Oberbürgermeister Thomas Kiechle betonte: „Wie die Milch ist Holz identitätsstiftend für unsere Region. Wer, wenn nicht wir im Allgäu, kann zur nachhaltigsten Region Deutschlands werden?“ Matthias Brack, Schreinermeister und Vorstand im Holzforum, unterstrich die Bedeutung der rund 900 holzverarbeitenden Betriebe, die fast 10.000 Arbeitsplätze sichern.

Alexander Gump von ProHolz Bayern appellierte an Politik und Gesellschaft: „Jetzt geht es darum, Holzbau zum Standard zu machen.“ Auch Holzbaufachberater Adrian Blödt räumte mit Vorurteilen auf: Holzgebäude sind bei richtiger Planung sicher, langlebig und wirtschaftlich – der Werkstoff hat alle Beweise auf seiner Seite.

Prof. Guido Sommer von der Hochschule Kempten machte zudem deutlich, dass Holz nicht nur Bauwirtschaft und Klimaschutz stärkt, sondern auch den Tourismus. Intakte Natur, Kulturlandschaften und Holzarchitektur ziehen Besucher an und machen die Region erlebbar.

Für uns bei müllerblaustein HolzBauWerke ist klar: Holzbau braucht mehr Sichtbarkeit, mehr Rückenwind von der Politik und vor allem starke Plattformen – der Holztag hat gezeigt, wie viel Power in regionalen Netzwerken steckt. Holz ist unser Baustoff – und unser Prinzip. Mit über 80 Jahren Handwerkstradition bauen wir innovativ, nachhaltig und zukunftsorientiert – für heute und kommende Generationen.

Ein herzliches Dankeschön geht an das Holzforum Allgäu für die exzellente Organisation des Allgäuer Holztages 2025. Solche Plattformen zeigen, wie Vernetzung, Wissenstransfer und gemeinsame Visionen unsere Region weiterbringen. Wir freuen uns, diesen Weg aktiv mitzugestalten.

Foto ©Michael Schielke
 

Yvonne Schlosser

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